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Die Vorteile von Holz als Werkstoff

Alleskönner Holz: leichter als Stahl und ähnlich druckfest wie Beton bei gleicher Tragfähigkeit

In Sachen bauphysikalische Eigenschaften kann es Holz aus technischer Sicht leicht mit anderen verbreiteten Baustoffen aufnehmen. Holz besitzt eine äußerst hohe mechanische Festigkeit. Die mechanische Festigkeit eines Werkstoffes beschreibt die Beanspruchbarkeit durch mechanische Belastungen, bevor es zum Versagen kommt. Noch entscheidender ist jedoch das vorteilhafte Verhältnis von Festigkeit zu Eigengewicht. Bei gleicher Tragfähigkeit ist Holz leichter als Stahl und fast so druckfest wie Beton. Außerdem bietet Holz trotz seiner hohen Stabilität eine hohe Elastizität.

Wohngesundheit: Holz ist besonders temperatur- und feuchteregulierend

Dank seiner Speichereigenschaften trägt Holz aktiv zu einem angenehmen Raumklima bei und sorgt somit für mehr Wohlbefinden und bessere Gesundheit.

Wie reguliert Holz den Feuchtigkeitsgehalt im Raum?

Obwohl Holz gefällt wird, arbeitet es auch später in den Räumen weiter und hat selbst nach der Verarbeitung noch die Fähigkeit, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen und abzugeben. Als poröser Stoff, dessen Porenanteil je nach Rohdichte im Mittel 50 bis 60 % beträgt, besitzt Holz eine große innere Oberfläche. Dieses Hohlraumsystem nimmt Wasser aus der Luft sowie Flüssigkeiten auf und gibt es wieder ab.

Holz einölen oder lackieren?

Die feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft bleibt am besten erhalten, wenn das Holz mit einem Öl oder einer Lasur eingestrichen wird anstatt mit Lack. Damit Holz weiter „atmen“ kann, sollte es nicht mit dampfundurchlässigen Materialien wie Folie verkleidet werden.

Wie reguliert Holz die Raumtemperatur?

Auch im Hinblick auf die Temperatur hat Holz einen regulierenden Effekt. Es nimmt die Wärme auf, wenn es heiß ist, und gibt sie wieder ab, wenn die Luft im Raum abkühlt. Diese Eigenschaft ist in Gartenhäusern, die komplett aus Holz bestehen, stark spürbar. In ihnen wird es weder extrem heiß noch eisig kalt. Das hat auch Auswirkungen auf Heizkosten. Denn diese lassen sich durch Holzverkleidungen senken.

Weiterer Bonuspunkt:
Holz gibt keine Schadstoffe an die Luft ab, sondern nimmt diese auf und filtert dabei sogar die Luft im Raum.

Holz punktet auch in Sachen Haptik und Behaglichkeit

Als natürliches Produkt weist Holz keine einheitliche Struktur auf. Dies führt zu den charakteristischen Erscheinungsformen, welche durch das Auftreten von Wuchsmerkmalen, wie z. B. Ästen, Harzgallen oder unterschiedlichen Farbgebungen gekennzeichnet sind. Genau jene Ästhetik empfinden viele Menschen als angenehm.

Holz punktet auch in Sachen Haptik

Dabei bietet Holz nicht nur etwas für das Auge. Auch haptisch ist Holz besonders angenehm, da es sich nie so kalt anfühlt wie Stahl oder Beton.

Das „warme“ Gefühl des Holzes

Als Naturwerkstoff strahlt Holz eine besondere Behaglichkeit aus. Dieses „warme“ Gefühl, das Holz vermittelt, ist tatsächlich nachgewiesen. Denn Holz ist ein schlechter Wärmeleiter. In Räumen mit reichlich Holz schätzen viele Menschen die Raumtemperatur deshalb höher ein als sie tatsächlich ist und stellen die Heizung weniger schnell an.

Zeitersparnis durch einen hohen Vorfertigungsgrad und die Genauigkeit fertig erhältlicher Bauteile

Holzteile werden immer häufiger von Zimmereien vorgefertigt.

Die nötigen Einzelelemente werden in gut ausgerüsteten Hallen vormontiert und direkt zur Baustelle geliefert. So verläuft die Bauphase unabhängig von Witterungseinflüssen, was die Bauzeit verkürzt.

Ein hoher und zügiger Vorfertigungsgrad minimiert zusätzlich Risiken und Kosten. Weil wenige Fachkräfte auf der Baustelle ausreichen, sinkt die Zahl der Gewerke vor Ort und somit auch die Komplexität der gesamten Baustelle.

Zudem benötigt Holz keine langen Trocknungszeiten und der Innenausbau kann sofort beginnen.

Holz als ökologischer Rohstoff

Holz ist ein nachwachsender Baustoff, der Verbrauchern aufgrund seiner nachgewiesenen Ökologie in Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung immense Einsparungen und den Zugang zu umfangreichen Förderangeboten bescheren kann.

Das Bauen mit Holz ist ressourcenschonend, denn durch moderne Verfahren wird nicht nur energiesparend gearbeitet, sondern auch der Materialverlust lässt sich minimieren. Der Einsatz von Holz schont das Budget langfristig, da der Unterhalt unkompliziert und günstig ist. Außerdem lässt sich Holz beim Rückbau nicht nur wieder dem Kreislauf zuführen, sondern kann sogar noch hohe Preise erzielen.

Sie als Bauherr tragen durch Ihre Entscheidung, mit Holz zu bauen, aktiv und maßgeblich zum Umweltschutz bei!

In langlebigen Produkten speichert Holz große Mengen an Kohlenstoff aus der Atmosphäre und entlastet so das Klima. Bäume entziehen der Luft beim Wachstum das Kohlendioxid (CO2). Der Kohlenstoff aus dem CO2 wird im Holz gespeichert, durch chemische Reaktionen aus Wasser und CO2 entsteht Sauerstoff (O2), der wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Wissenswertes:
Nach einer Berechnung von Arno Frühwald aus der Universität Hamburg bindet jeder Kubikmeter Holz etwa eine Tonne CO2. Das liegt daran, dass das Holz zur Hälfte aus Kohlenstoff besteht, denn in einem Kubikmeter Holz sind 250 Kilogramm Kohlenstoff enthalten. Wird Kohlenstoff in CO2 umgewandelt (oxidiert), entstehen aus einem Kilogramm Kohlenstoff ca. 3,67 Kilogramm CO2. 250 Kilogramm Kohlenstoff ergeben 917 Kilogramm CO2. So kommt man auf ca. 1 Tonne gebundenes CO2 pro Kubikmeter Holz.
Quelle: www.holzistgenial.at